MeinungOsnabrückRüstung in Autowerken: Keine Lösung für andere Fabriken

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Kommentar von Paulina Würminghausen

Lesezeit: 2 Min.

Strahlend blauer Himmel über dem VW-Werk am Tag der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Volkswagen, dem Land Niedersachsen und dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems.
Strahlend blauer Himmel über dem VW-Werk am Tag der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen Volkswagen, dem Land Niedersachsen und dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems.
David Ebener/dpa

Volkswagen hat für das Osnabrücker Werk eine Zukunft gefunden. Das ist gut. Es heißt aber nicht, dass alle Standorte so gerettet werden können.

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Es ist noch nicht allzu lange her, da war am VW-Werk Osnabrück noch eine wütende Botschaft zu lesen: „Olli rück die Zukunft raus, hier geh’n sonst die Lichter aus!“, das hatte die IG Metall im Dezember an eine Fassade projiziert. Die Gewerkschaft wollte sich so Gehör bei Konzernchef Oliver „Olli“ Blume verschaffen. Nun, rund neun Monate später, muss man sagen: „Olli“ hat geliefert. Die Lichter im Werk werden nicht ausgehen. Blume hat es endlich geschafft, eine „intelligente Lösung“ für Osnabrück zu finden, so wie er es die vergangenen Monate gebetsmühlenartig versprochen hat.

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