Und wieder wird es knapp. Drei von vier Krankenhäusern geben an, bei den steigenden Inzidenzen nicht mehr das volle Angebot aufrechterhalten zu können. 90 Prozent der Kliniken melden erhöhte Arbeitsausfälle durch Krankheit. Und in den Kitas beginnen Warnstreiks, denn die Tarifverhandlungen um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gestalten sich zäh. Als Covid-19 noch jung war, im Frühjahr 2020, hatte sich die Gesellschaft geschworen, jetzt aber wirklich Sozial- und Pflegeberufe zu würdigen und anständig zu bezahlen. Zwei Jahre später ringen Pflegerinnen und Erzieher in Deutschland schon wieder um Entlastung, Geld und Respekt.
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Kommentar von Kia Vahland
Lesezeit: 3 Min.

Erzieherinnen brauchen gute Arbeitsbedingungen, um unterschiedlichen Kindern gerecht werden zu können - und gute Löhne.
Christian Charisius/picture alliance/dpaVon der Bundeswehr bis zum Katastrophenschutz: Politik und Gesellschaft beginnen zu bemerken, wie sehr sie die Vorsorge vernachlässigt haben, die in Krisenzeiten nötig ist.
