MeinungVogelgrippe:Wer keine Massentötung von Tieren will, muss die Massentierhaltung beenden

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Kommentar von Hanno Charisius

Lesezeit: 1 Min.

Viele Tiere auf engem Raum, da hat es jeder Erreger leicht, sich auszubreiten.
Viele Tiere auf engem Raum, da hat es jeder Erreger leicht, sich auszubreiten. (Foto: Matthias Bein/dpa)

Die Geflügelpest breitet sich wieder einmal rasant aus. Und der Mensch schaut hilflos zu. Dabei könnte er etwas dagegen unternehmen.

Ungewöhnlich früh greift die Vogelgrippe in diesem Jahr um sich. Seit Juli breitet sie sich unter Wildvögeln aus, seit einigen Wochen ist sie auch mit Wucht in Zuchtbetrieben für Geflügel aller Art angekommen. Die Folgen sind brutal: Wo das Virus auftaucht, wird der gesamte Bestand vorsorglich getötet. So wurden bereits mehr als eine halbe Million Tiere mit dem Ziel gekeult, den Erreger aufzuhalten, damit dieser nicht noch mehr Leid und wirtschaftlichen Schaden anrichtet.

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:„Das Virus findet immer neue Wirte“

Die Vogelgrippe sei nicht nur eine wirtschaftliche Katastrophe, sagt die emeritierte Professorin für Naturschutzbiologie Diana Bell. Das Virus stelle eine der größten Bedrohungen für die Tierwelt dar.

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