MeinungVölkerrechtDie Nonchalance von Kanzler und Außenminister ist erstaunlich

Portrait undefined Heribert Prantl

Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 3 Min.

Johann Wadephul und Friedrich Merz: Ist ihnen der Verfassungsrang des Völkerrechts klar?
Johann Wadephul und Friedrich Merz: Ist ihnen der Verfassungsrang des Völkerrechts klar? Kay Nietfeld/dpa

Merz sprach bei Israels Angriffen auf Iran von der „Drecksarbeit“. Und auch Wadephul nahm soeben Abstand von einer rein völkerrechtlichen Ausrichtung der deutschen Außenpolitik. Dabei gibt das Grundgesetz etwas anderes vor.

SZ bei Google bevorzugen

Der Bundeskanzler ist gelernter Jurist, sein Außenminister auch. Kraft ihrer Ausbildung und kraft ihres Regierungsamtes haben Friedrich Merz und Johann Wadephul einen besonderen Bezug zum Grundgesetz. Umso mehr verwundert, wie unbekümmert sie den Verfassungsrang des Völkerrechts herabsetzen. Beide reden darüber so, als stünde das Völkerrecht zur Disposition der Politik, als sei es eine von vielen mehr oder minder nützlichen politischen Zutaten oder Interessen.

Zur SZ-Startseite

MeinungSozialstaat
:Das ist der beste Plan zur Rettung der Renten seit vielen Jahren

SZ PlusKommentar von Roland Preuß
Portrait undefined Roland Preuß

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: