MeinungKrieg in IranDiese manipulierten Videos haben vor allem ein Ziel: Verwirrung

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Kommentar von Andrian Kreye

Lesezeit: 2 Min.

Es gibt auch viele echte Videos aus dem Krieg, dieses hier zeigt eine Explosion auf Öltankern nahe dem Irak. Oft sind besonders spektakuläre Bilder aber gefälscht.
Es gibt auch viele echte Videos aus dem Krieg, dieses hier zeigt eine Explosion auf Öltankern nahe dem Irak. Oft sind besonders spektakuläre Bilder aber gefälscht. AFP

Einschläge in Hochhäuser, weinende Soldaten – zahllose Clips fluten die sozialen Medien, die echt aussehen und es doch nicht sind. Das Internet wird zum eigenen Schlachtfeld.

Diese Bilder aus dem Iran-Krieg sind erschreckend. Einschläge auf dem amerikanischen Flugzeugträger U.S.S. Abraham Lincoln und die Skyline von Tel Aviv, Explosionen an Wahrzeichen wie dem segelförmigen Burj-al-Arab-Hotel oder der Glasnadel des Burj Khalifa in Dubai. Keiner dieser Videoclips ist echt. Mithilfe von künstlicher Intelligenz lassen sie sich in Minuten herstellen. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Qualität solcher synthetischen Bilder in atemberaubendem Tempo entwickelt. Mithilfe der Dynamik sozialer Medien verbreiten sich einige von ihnen tausend-, wenn nicht millionenfach. Die vermeintlichen Einschläge sind nur der Anfang. Es gibt Bilder weinender Soldaten israelischer und amerikanischer Streitkräfte, von Opfern auf allen Seiten, von Luftkämpfen, Aufmärschen, Arsenalen. Unabhängige Organisationen und Medienhäuser wie die New York Times haben Teams am Werk, die solche Propaganda analysieren und aufdecken.

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