MeinungVertrauensfrageDas Dilemma von Scholz: Er muss sich von seiner eigenen Arbeit distanzieren

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 1 Min.

Bundeskanzler Olaf Scholz berichtet, dass er die Vertrauensfrage nun offiziell eingereicht hat.
Bundeskanzler Olaf Scholz berichtet, dass er die Vertrauensfrage nun offiziell eingereicht hat. Michele Tantussi/Getty Images

Das Misstrauen wird der Bundestag dem scheidenden Kanzler wohl aussprechen. So weit, so einfach. Viel schwieriger wird der Wahlkampf.

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Olaf Scholz hat einen Brief mit nur zwei Sätzen an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas geschickt. Nun steht er aus Sicht eines großen Teils der Bevölkerung vor einer seiner leichtesten Übungen. Er muss es nur schaffen, dass ihm das Misstrauen ausgesprochen wird. Daran, dass der Bundestag ihm am kommenden Montag das Vertrauen erklärt, glaubt praktisch niemand. Damit werden die Abgeordneten amtlich feststellen, was allen Umfragen nach der Stimmung im Land entspricht. Nicht nur der mittlerweile beendeten Ampelkoalition, auch deren wichtigstem Markenbotschafter Olaf Scholz haben die Menschen schon vor geraumer Zeit fast jedes Vertrauen entzogen.

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