Meinung"Kuss-Affäre"Voreilig

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Kommentar von Georg Ismar

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Muss in der Truppe um Zustimmung ringen: Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung.
Muss in der Truppe um Zustimmung ringen: Boris Pistorius (SPD), Bundesminister der Verteidigung. Marcus Brandt/dpa

Minister Pistorius und Generalinspekteur Breuer lösen mit ihren jüngsten Entscheidungen Unmut in der Bundeswehr aus. Der Zeitpunkt ist denkbar schlecht.

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Boris Pistorius sagt, Zeitenwende bedeute, mutig voranzugehen und Führungsverantwortung zu zeigen. Der für kernige Ansagen bekannte Bundesminister der Verteidigung ist nun aber ein Verlierer in einer seltsamen Affäre, in der er vielleicht etwas zu forsch vorangeschritten ist. So wie auch sein Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer. Beide verantworten den Rauswurf eines lang gedienten Zwei-Sterne-Generals, des Kommandeurs für Innere Führung, Markus Kurczyk. Breuer war Pistorius' Wahl, für ihn musste der in der Truppe beliebte Generalinspekteur Eberhard Zorn weichen.

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