MeinungCoronaWovor es sich zu fürchten lohnt

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Kolumne von Carolin Emcke

Lesezeit: 3 Min.

Für die Realität noch erreichbar? Corona-Demonstrant vor dem Reichstag, April 2021.
Für die Realität noch erreichbar? Corona-Demonstrant vor dem Reichstag, April 2021. Jochen Eckel via www.imago-images.de/imago images/Jochen Eckel

Auch wenn die Pandemie bald überwunden sein sollte: Die Bereitschaft vieler Menschen zu Ressentiments und Wissenschaftsfeindlichkeit wird bleiben.

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"Wer sich vor allem fürchtet, fürchtet sich insgesamt zu viel, doch zu wenig vor dem wirklich Furchterregenden," schreibt der Rechtsphilosoph Christoph Möllers in seinem Buch "Freiheitsgrade". Ängste gehören zu unserem Gemeinwesen wie die Hoffnung. Sie bedrängen oder inspirieren uns, aber wir sind ihnen nicht ohnmächtig ausgeliefert. Sie können und müssen eingestuft und gewertet werden. Es lässt sich durchaus "entscheiden, wovor es sich zu fürchten lohnt".

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