MeinungIslamisten in HamburgDiese Demonstrationen muss man aushalten

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Kommentar von Wolfgang Janisch

Lesezeit: 2 Min.

Ende April demonstrierten Islamisten in Hamburg für ein Ende des Gaza-Kriegs und zugleich für ein Kalifat.
Ende April demonstrierten Islamisten in Hamburg für ein Ende des Gaza-Kriegs und zugleich für ein Kalifat. Axel Heimken/dpa

Es ist unbequem, wenn Protestierende lautstark ein Kalifat für Deutschland fordern. Letztlich aber haben solche Veranstaltungen eine wichtige Funktion.

Bei Verfassungsjubiläen, wie es demnächst dem Grundgesetz bevorsteht, wird gern vom großen Wagnis der Freiheit gesprochen. Das klingt ermutigend. Traut euch, denn der Lohn ist groß. Wer an diesem Samstag auf den Hamburger Steindamm blickt, wo die Gruppe "Muslim Interaktiv" gegen "Zensur und Meinungsdiktat" demonstrieren will, dem mag das Freiheitsversprechen doch etwas zu gewagt vorkommen. Versammlungsfreiheit für eine extremistische Splittergruppe - muss man das wirklich aushalten?

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Gruppen wie "Muslim Interaktiv" machen im Schatten des Gaza-Kriegs zunehmend mobil. Sie sind die islamische Variante der rechten Bedrohung.

SZ PlusGastbeitrag von Volker Weiß

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