MeinungVenezuelaReiche setzen auf Trump

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Kommentar von Jan Heidtmann

Lesezeit: 2 Min.

Was denken die Menschen in Caracas? Die Stimmung dort ist schwer zu ergründen.
Was denken die Menschen in Caracas? Die Stimmung dort ist schwer zu ergründen. (Foto: FOTO: JUAN BARRETO/AFP)

Der Machthaber Nicolás Maduro wird von seinem Volk abgelehnt, die Frage ist nur, was kommt danach. Über die Stimmung im Land selbst ist wenig bekannt, den Ton geben wohlhabende Exilanten und die libertäre Oppositionsführerin Machado an.

Venezuela ist ein Land im Ausnahmezustand. Im Inneren unterdrückt das Regime von Nicolás Maduro seit mehr als einem Jahrzehnt seine Bürger. Von außen droht nun schon seit Wochen die überwältigende Militärmaschinerie der USA. Die Begründungen für das repressive Agieren könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Maduro die Venezolaner vor den „Imperialisten“ im Norden zu schützen vorgibt, will Washington immer unverhohlener das „illegitime“ Regime des Landes stürzen. Gerade hat US-Präsident Donald Trump quasi eine Flugverbotszone über dem südamerikanischen Land verkündet. Was aber die Venezolaner selbst darüber denken, interessiert nur wenig.

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Von Boris Herrmann

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