MeinungVenezuelaPlötzlich bekennt das Regime, dass es doch politische Gefangene im Land gibt

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Kommentar von Jan Heidtmann

Lesezeit: 1 Min.

Neue Freiheiten: Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez mit dem ausgefertigten Amnestiegesetz.
Neue Freiheiten: Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez mit dem ausgefertigten Amnestiegesetz. JUAN BARRETO/AFP

Seit Wochen sucht die Regierung in Caracas nach einem Weg zwischen Öffnung und Repression. Das neue Amnestiegesetz könnte für die Regierenden der eine Schritt zu viel gewesen sein.

Es ist ein großes Experiment, das gerade in Venezuela zu beobachten ist. „Wie viel Öffnung ist möglich, wie viel Repression ist nötig?“, unter diesem Titel läuft die Versuchsanordnung. Ziel ist das Überleben des Regimes in Caracas. Zu den Konstanten dieses Experiments gehören die Geschäftsinteressen der USA und der Versuch der Regierung, den Venezolanern so viel Freiheit zu geben, um sich frei zu fühlen, ohne es jedoch zu sein. Nun hat Interimspräsidentin Delcy Rodríguez dabei einen Schritt unternommen, der den Menschen des Landes eine unverhoffte Gelegenheit bieten könnte.

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