„Trump hat recht gehabt“, titelte das US-Nachrichtenmagazin Newsweek unlängst. Eine Aussage, die man nur ungern unterschreibt. Und doch ist sie nicht falsch: Der Beitrag handelt von der Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela, wo ein Konflikt wie einst im Irak oder gar in Vietnam prophezeit wurde, sollte auch nur ein GI seinen Fuß auf den Boden des Landes setzen. Doch ein halbes Jahr nachdem US-Spezialeinheiten Präsident Nicolás Maduro entführt hatten, sind die Menschen in Venezuela besser dran, als sie es unter ihm wären. Gut ist das, was Trump gerade dort tut, deshalb noch lange nicht.
MeinungVenezuelaIn der neuen US-Kolonie gibt es nun etwas mehr Freiheit als zuvor

Kommentar von Jan Heidtmann
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In den Armen ihrer Familie: die vormalige politische Gefangene Angela Vasquez (Mitte) nach ihrer Entlassung am vergangenen Freitag in Guatire, östlich von Caracas.
JUAN BARRETO/AFPDas Regime in Caracas lässt politische Gefangene frei, muss sein Öl an Washington verkaufen und erhält dafür ein Taschengeld. Angeblich gibt es in Washington einen Plan für die Rückkehr zur Demokratie. Angeblich.
