MeinungAbschluss der Fußball-WMNur einer glaubt, die Welt sei jetzt verliebt in die USA

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Kommentar von Boris Herrmann, New York

Lesezeit: 4 Min.

So schaut er, wenn verliebt ist: Donald Trump mit dem WM-Pokal, im August 2025 im Oval Office.
So schaut er, wenn verliebt ist: Donald Trump mit dem WM-Pokal, im August 2025 im Oval Office. Jacquelyn Martin/AP

Rein sportlich gesehen war das Turnier alles andere als langweilig. Doch geht es Gastgebern solcher Ereignisse nicht auch immer darum, ihr Image zu verbessern? Donald Trump hat das Gegenteil davon erreicht.

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Als langjähriger Golfkumpel von Donald Trump erfüllt Andrew Giuliani alle wesentlichen Voraussetzungen, um das Amt des „Exekutivdirektors der Task-Force des Weißen Hauses für die Fifa-Weltmeisterschaft 2026“ zu bekleiden. Und in dieser Rolle zog er vor wenigen Tagen schon einmal eine WM-Bilanz. „Wir haben wirklich eine Liebesaffäre der Welt mit den Vereinigten Staaten gesehen“, sagte Giuliani. Was man derzeit bestaunen könne – „dank Präsident Trump“ –, sei ein Moment der „globalen Einheit“ und der „amerikanischen Großartigkeit“. Es steht zu befürchten, dass sie im Weißen Haus tatsächlich an solch einen Unsinn glauben.

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