MeinungKatholische KircheDas wird weder den Papst noch den Präsidenten beeindrucken

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Kommentar von Reymer Klüver

Lesezeit: 1 Min.

Ein unterkühltes Verhältnis pflegen derzeit die USA und der Vatikan: US-Außenminister Marco Rubio bei Papst Leo XIV.
Ein unterkühltes Verhältnis pflegen derzeit die USA und der Vatikan: US-Außenminister Marco Rubio bei Papst Leo XIV. Simone Risoluti/Reuters

US-Außenminister Rubio sollte in Rom das Verhältnis zwischen Donald Trump und Leo XIV. wieder ins Reine bringen. Gelungen ist ihm das wohl kaum.

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Auch wenn er vor seiner Visite im Vatikan sagte, er wolle mit dem Papst über Probleme wie Christenverfolgung sprechen, so war doch klar, was Marco Rubio, US-Außenminister von Donald Trumps Gnaden, wirklich in Rom im Sinn hatte: die Dinge wieder ins Reine bringen zwischen seinem Boss, dem Präsidenten, und dem Papst. Denn in den vergangenen Tagen war es zu einem Spektakel gekommen, das es so noch nie gegeben hat: Der erste Mann Amerikas legte sich öffentlich mit dem Oberhaupt von nicht weniger als 1,4 Milliarden Katholiken weltweit an (gut 70 Millionen von ihnen sind US-Bürger; die katholische Kirche ist die größte Religionsgemeinschaft in den Vereinigten Staaten).

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