Sicherheitspolitik:Amerika macht Schluss

Sicherheitspolitik: Noch vor einigen Tagen warnte US-Außenminister Antony Blinken den Kongress bei einer Pressekonferenz davor, weitere Hilfe für die Ukraine abzulehnen.

Noch vor einigen Tagen warnte US-Außenminister Antony Blinken den Kongress bei einer Pressekonferenz davor, weitere Hilfe für die Ukraine abzulehnen.

(Foto: MANDEL NGAN/AFP)

Donald Trump hat zwar kein Amt. Aber trotzdem zwingt er die USA, die Ukraine im Stich zu lassen. Europa kann nun mit dem Experiment beginnen, seine Verteidigung selbst zu organisieren. Wer darin eine Chance sieht, wird sich bald wundern.

Kommentar von Hubert Wetzel

Wer wissen will, wie es zugehen wird zwischen Amerika und Europa, sollte Donald Trump wieder US-Präsident werden, der weiß es jetzt: Am Dienstag haben die Republikaner im Kongress auf Trumps Geheiß ein Gesetz beerdigt, durch das 60 Milliarden Dollar für die weitere Unterstützung der Ukraine freigegeben werden sollten. Das ist ein beispielloser Vorgang: Ein einzelner Mann, der kein politisches Amt bekleidet, zwingt die Vereinigten Staaten dazu, ihre Verbündeten in Europa im Stich zu lassen. Joe Biden mag Präsident sein. Aber Donald Trump regiert.

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