Es war ein denkwürdiges Geschehen. Was gedacht war als gepflegter Austausch über Lunch zwischen Amerikas republikanischem Präsidenten und seiner Mehrheitsfraktion im Senat, entwickelte sich zu einem wütenden Schlagabtausch, das Thema: der Iran-Krieg. Donald Trump und ein Senator schrien sich sogar lautstark an. Beteiligte sprachen später von einem „offenen“ und „temperamentvollen“ Austausch. Es ging also hoch her Mitte dieser Woche. Nicht, dass es so etwas in den hohen Marmorhallen des US-Kapitols noch nie gegeben hätte. Vor mehr als einem halben Jahrhundert war Präsident Lyndon B. Johnson berüchtigt dafür, dass er derart – brüllend und mit erhobenem Zeigefinger – widerspenstige Parteifreunde auf Linie mobben wollte.
MeinungUSADie Zweifel am Präsidenten sind nicht zu überhören

Kommentar von Reymer Klüver
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Dank vier Stimmen von den Republikanern passiert eine Iran-Resolution zunächst den Senat. Donald Trump ist blamiert. Doch das war noch nicht das Ende: Jetzt geht’s ums Geld für den Krieg – und die Zwischenwahlen.
