MeinungTrump und die NatoEine Beziehungskrise am Rande des Nervenzusammenbruchs

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 3 Min.

Solange Trump regiert, wird er Europa bedrängen. Auch wenn Nato-Chef Mark Rutte das Umwerben perfektioniert hat.
Solange Trump regiert, wird er Europa bedrängen. Auch wenn Nato-Chef Mark Rutte das Umwerben perfektioniert hat. SAUL LOEB/AFP

Allen Gipfeln, Deals und Versöhnungen zum Trotz: Wer mit dem US-Präsidenten zu tun hat, hat sich auf eine endlose, aufreibende, demütigende Machtprobe einzustellen. Die Europäer müssen sich dafür besser rüsten.

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Jedes Jahr im Sommer, aber nicht nur dann, wiederholt sich das Beziehungsdrama zwischen Donald Trump und seinen europäischen Verbündeten. Jedes Jahr versuchen die gewesenen Freunde und Gerade-noch-Partner aus Europa, den vollständigen Bruch mit dem US-Präsidenten im Verteidigungsbündnis Nato abzuwenden. Im vergangenen Jahr sollte ein Versprechen der Europäer in der Nato, fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben, die transatlantische Allianz retten, was gerade noch gelang.

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