MeinungDemokratie:Der Wandel der Medienwelt in den USA sollte Deutschland ein abschreckendes Beispiel sein

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Kommentar von Ann-Kathrin Nezik

Lesezeit: 3 Min.

Auch die altehrwürdige „New York Times“ steht im Feuer, seit US-Präsident Donald Trump sie mit Verleumdungsklagen überzieht.
Auch die altehrwürdige „New York Times“ steht im Feuer, seit US-Präsident Donald Trump sie mit Verleumdungsklagen überzieht. (Foto: Angela Weiss/AFP)

In Amerika geben längst Influencer und Podcaster den Ton an. Die Folge: Jeder sitzt in seinem Meinungsbunker, eine Verständigung ist fast unmöglich. Und auch hierzulande verschiebt sich gerade etwas.

Man kann in den USA gerade einer Implosion zusehen. Die Schlachtrosse der amerikanischen Medienwelt knicken reihenweise ein vor Donald Trump. Der Late-Night-Talker Jimmy Kimmel darf zwar wieder senden. Aber beim Sender CBS verschwindet Kimmels Kollege Stephen Colbert bald für immer aus dem Programm, ein Zugeständnis an den US-Präsidenten, der sonst wohl einen Deal des Mutterkonzerns Paramount blockiert hätte. Auch die New York Times und das Wall Street Journal stehen im Feuer, seit Trump sie mit Verleumdungsklagen überzogen hat.

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