Der Versuch, die Gedankenwelt Donald Trumps zu verstehen, ist wohl von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Auch nach knapp vier Wochen weiß so gut wie niemand – vermutlich er selbst eingeschlossen –, warum Trump diesen Krieg gegen Iran begonnen hat. Wenn es aber in dem für diesen Präsidenten charakteristischen Chaos zwischen 48-Stunden-Ultimatum und Fünf-Tage-Frist, zwischen angekündigtem Rückzug und angekündigtem Vernichtungsschlag, zwischen Ölpreis hoch, runter und wieder hoch irgendeine Konstante gibt, dann ist es die Kriegsrhetorik dieser US-Regierung: die zur Schau gestellte Freude an der Gewalt.
MeinungUSADer Krieg, der Tod, das Leid – sind für Trump nur Unterhaltung

Kommentar von Boris Herrmann
Lesezeit: 3 Min.

So gut wie niemand weiß, welchem Zweck die Angriffe auf Iran dienen. So offensichtlich wie erschütternd dagegen ist die zur Schau gestellte Freude dieser Regierung an der Gewalt.
