MeinungUSADer Krieg, der Tod, das Leid – sind für Trump nur Unterhaltung

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Kommentar von Boris Herrmann

Lesezeit: 3 Min.

Und wofür das alles? Ersthelfer am Ort eines Luftschlags in Täbris, Iran.
Und wofür das alles? Ersthelfer am Ort eines Luftschlags in Täbris, Iran. Mati Hashemi/AP

So gut wie niemand weiß, welchem Zweck die Angriffe auf Iran dienen. So offensichtlich wie erschütternd dagegen ist die zur Schau gestellte Freude dieser Regierung an der Gewalt.

Der Versuch, die Gedankenwelt Donald Trumps zu verstehen, ist wohl von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Auch nach knapp vier Wochen weiß so gut wie niemand – vermutlich er selbst eingeschlossen –, warum Trump diesen Krieg gegen Iran begonnen hat. Wenn es aber in dem für diesen Präsidenten charakteristischen Chaos zwischen 48-Stunden-Ultimatum und Fünf-Tage-Frist, zwischen angekündigtem Rückzug und angekündigtem Vernichtungsschlag, zwischen Ölpreis hoch, runter und wieder hoch irgendeine Konstante gibt, dann ist es die Kriegsrhetorik dieser US-Regierung: die zur Schau gestellte Freude an der Gewalt.

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