Der Streit endete so schnell, wie er begonnen hatte. Donald Trump wollte mit zwei Militärflugzeugen Migranten nach Kolumbien abschieben, Präsident Gustavo Petro blockierte die Maschinen, Trump drohte mit Strafzöllen, Petro gab nach. Keine 24 Stunden dauerte die Fehde zwischen den zwei Populisten, der eine rechts, der andere links, beide mit Faible für nächtliche Schnellschüsse in den sozialen Medien. Beide fühlen sich nun als Sieger. Trump habe bewiesen, dass die USA auf der internationalen Bühne wieder ernst genommen werden, jubelten seine Bewunderer. Und Petro hat sich in Stellung gebracht als Anführer der Opposition gegen die Vereinigten Staaten aus dem Globalen Süden.
MeinungUSATrump schwächt mit seinen Drohungen das eigene Land

Kommentar von Fabian Fellmann
Lesezeit: 1 Min.

Der neue US-Präsident betreibt eine brachiale Außenpolitik und droht gerne mit Strafzöllen. Er gefährdet damit Washingtons Einfluss in der Nachbarschaft.
