MeinungUSATrump will das Kennedy Center schleifen, weil es ein Monument des anderen Amerika ist

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Kommentar von Reymer Klüver

Lesezeit: 2 Min.

Nicht nur einfach ein neuer Name: Arbeiter enthüllen die Beschilderung „The Donald J. Trump and The John F. Kennedy Memorial Center For The Performing Arts“.
Nicht nur einfach ein neuer Name: Arbeiter enthüllen die Beschilderung „The Donald J. Trump and The John F. Kennedy Memorial Center For The Performing Arts“. JIM WATSON/AFP

In all der Hybris seiner zweiten Amtszeit versucht der Präsident, mit Bauprojekten seiner Regentschaft Ewigkeit einzuhauchen. So machen es autoritäre Herrscher seit Jahrtausenden.

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Im Frühjahr vergangenen Jahres, frisch ins Weiße Haus eingezogen, kündigte Donald Trump an, dass die Residenz der US-Präsidenten unbedingt um einen Ballsaal erweitert werden müsse. Wie bisher bei Staatsempfängen Zelte aufzubauen, sei der Größe der Nation unwürdig. Im Sommer hieß es dann, die unaufdringliche Fassade des sogenannten East Wing, wo der Bankettsaal geplant wurde, bliebe von den Neubauplänen unberührt. Im Herbst war der East Wing weg, abgerissen auf Anordnung Trumps.

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:Sie dulden die Übergriffe ihres Präsidenten nicht mehr

Philip Glass ist einer der Giganten der zeitgenössischen Musik. Dass er die Uraufführung seiner 15. Symphonie im neu nach Trump benannten nationalen Kulturzentrum absagte, hat Signalwirkung.

Von Andrian Kreye

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