Übertreibungen und Lügen, Drohungen und Einschüchterungen. All das zählt zum politischen Waffenarsenal Donald Trumps. Soweit nichts Neues. Auch seine Sprunghaftigkeit gehört dazu. Er sagt heute das eine, morgen verkündet er das Gegenteil. Auch egal, was kümmert das Geschwätz von gestern. Erst am Wochenende lieferte er wieder ein Beispiel dafür, als er im Fernsehinterview auf einmal kundtat, dass er von seinem bisherigen Kumpel Wladimir Putin nun wirklich „pissed off“ sei. Was mit „stinkig sein“ noch sehr höflich übersetzt ist (vulgäre Ausdrucksweise zählt ebenfalls zum Repertoire dieses Präsidenten). Er stellte auch gleich Strafzölle auf russisches Öl in Aussicht. Das wäre eine 180-Grad-Volte in seiner Haltung zum Kreml.
MeinungDemokratieTrumps diktatorische Fantasien sind ernst gemeint

Kommentar von Reymer Klüver
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Der US-Präsident denkt laut über eine dritte Amtszeit nach und sagt, das sei „kein Scherz“. Die Welt sollte ihn lieber beim Wort nehmen.
