MeinungUSADie Republikaner müssen mit Trump brechen

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Kommentar von Hubert Wetzel, Washington

Lesezeit: 3 Min.

Anhänger sind nicht alles: "America" könnte "America first" schlagen.
Anhänger sind nicht alles: "America" könnte "America first" schlagen. AFP

Die Partei muss sich nun entscheiden, wofür sie steht: Für den abgewählten Präsidenten oder für die USA. Beides zugleich ist unmöglich.

Donald Trump hat seinen Anhängern stets versprochen, er werde "gewinnen, bis sie das Gewinnen satthaben". In Wahrheit jedoch hat er mehr Niederlagen zu verantworten, als jeder andere Präsident. In seinen vier Regierungsjahren hat Trump die Republikaner die Mehrheit im Abgeordnetenhaus und im Senat gekostet. Er hat nach einer Amtszeit das Weiße Haus wieder verloren. Er musste sich voriges Jahr bereits einem ersten Amtsenthebungsverfahren stellen, ein zweites wird voraussichtlich diese Woche beginnen. Man könnte es so sagen: Donald Trump ist das, was er am meisten hasst - ein Verlierer.

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