USA:Die Frau mit der Pistole

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Rebellen ohne Grund: Die aufsässigen Republikaner Lauren Boebert und Matt Gaetz stehen im Mittelpunkt des grotesken Dramas auf dem Capitol Hill. (Foto: Tasos Katopodis/Getty Images via AFP)

Die Republikaner machen sich, das Parlament, ja das Land abhängig von extremistischen Schreihälsen.

Kommentar von Peter Burghardt, Washington

Was sagt es aus über ein Land und eine Partei, wenn ein paar Hinterbänkler tagelang ein Parlament blockieren können? Seit dem Dienstag, als es im amerikanischen Repräsentantenhaus wieder feierlich losgehen sollte, wohnen die USA und die Welt ja einem skurrilen Schauspiel bei: Stunde für Stunde scheiterte der Versuch, den Republikaner Kevin McCarthy zum Sprecher zu wählen. Er kam in diversen Wahlgängen trotz republikanischer Mehrheit einfach nicht durch, weil sich erst 20 Fraktionsmitglieder und dann einige weniger jeweils demonstrativ für einen anderen Republikaner entschieden.

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SZ PlusRepublikaner in den USA
:Gespaltene Partei, gespaltenes Land

Sechs Mal ist Kevin McCarthy bei der Wahl zum Sprecher des US-Repräsentantenhauses gescheitert. Seit dem Sturm aufs Kapitol vor zwei Jahren blockieren radikale Trump-Anhänger die parlamentarische Zusammenarbeit. Am Donnerstagnachmittag steht die nächste Abstimmung an.

Von Peter Burghardt

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