MeinungMigrantenMassenabschiebungen? Das haben die USA doch schon einmal probiert

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Kommentar von Christoph Gurk

Lesezeit: 2 Min.

Aus den USA abgeschobene Migranten überqueren die Fußgängergrenzbrücke El Chaparral in Tijuana, Mexiko.
Aus den USA abgeschobene Migranten überqueren die Fußgängergrenzbrücke El Chaparral in Tijuana, Mexiko. (Foto: Felix Marquez/dpa)

US-Präsident Donald Trump möchte Millionen Menschen aus dem Land werfen, so schnell es geht. Das ist grausam und könnte sich wieder bitter rächen.

Es ist gar nicht so lange her, vierzig Jahre, da war Donald Trump noch kaum mehr als ein dem Boulevard bekannter Hochhausbauer, und der amerikanische Traum von Freiheit, Fortschritt und Demokratie strahlte noch fast unbefleckt. Nicht allzu weit von der US-Grenze entfernt, in El Salvador, tobte damals, in den Achtzigern, aber ein brutaler Bürgerkrieg. Hunderttausende flohen vor der Gewalt in die USA, und einige wenige wurden dort später straffällig. Man steckte sie in Gefängnisse, und nach dem Ende des Bürgerkrieges begann die US-Regierung Mitte der Neunziger damit, die Straftäter massenweise abzuschieben. Heute weiß man: Das war ein großer Fehler.

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Der US-Präsident glaubt, der Allmächtige habe ihn gerettet, weil er Großes mit ihm vorhabe. Zeit für ein paar grundstürzende Überlegungen.

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