Es ist gar nicht so lange her, vierzig Jahre, da war Donald Trump noch kaum mehr als ein dem Boulevard bekannter Hochhausbauer, und der amerikanische Traum von Freiheit, Fortschritt und Demokratie strahlte noch fast unbefleckt. Nicht allzu weit von der US-Grenze entfernt, in El Salvador, tobte damals, in den Achtzigern, aber ein brutaler Bürgerkrieg. Hunderttausende flohen vor der Gewalt in die USA, und einige wenige wurden dort später straffällig. Man steckte sie in Gefängnisse, und nach dem Ende des Bürgerkrieges begann die US-Regierung Mitte der Neunziger damit, die Straftäter massenweise abzuschieben. Heute weiß man: Das war ein großer Fehler.
MeinungMigrantenMassenabschiebungen? Das haben die USA doch schon einmal probiert

Kommentar von Christoph Gurk
Lesezeit: 2 Min.

US-Präsident Donald Trump möchte Millionen Menschen aus dem Land werfen, so schnell es geht. Das ist grausam und könnte sich wieder bitter rächen.
