MeinungUSATricksen können sie in Kalifornien auch

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Kommentar von Reymer Klüver

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Er hat schon unterschrieben: Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom präsentiert das Gesetz, mit dem nun auch in seinem Bundesstaat einige Wahlkreise neu gezogen werden.
Er hat schon unterschrieben: Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom präsentiert das Gesetz, mit dem nun auch in seinem Bundesstaat einige Wahlkreise neu gezogen werden. FOTO: JUSTIN SULLIVAN/Getty Images via AFP

Trumps Republikaner doktern an den Wahlkreisen in Texas herum. So wollen sie sich bei der Kongresswahl 2026 die Mehrheit sichern. An der Westküste beschädigen daraufhin auch die Demokraten die Demokratie – um sie zu retten.

Wenn man so will, haben die amerikanischen Kongresswahlen 2026, die Midterms, schon begonnen, obwohl sie erst für November kommenden Jahres angesetzt sind. Nicht nur das. Zumindest ein Teil des Wahlresultats ist bereits jetzt entschieden, im Spätsommer 2025: In Texas und nun auch in Kalifornien haben die Parlamente in dieser Woche beschlossen, die Wahlkreisgrenzen in ihrem Bundesstaat nach parteipolitischen Kriterien neu zu ziehen (in Kalifornien muss darüber noch im Herbst das Wahlvolk befinden; Umfragen zufolge ist die Zustimmung sicher).

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Veränderte Wahlkreise in Texas und Kalifornien
:Trumps Befehl und Newsoms Revanche

Texas baut seine Wahlkreise so um, dass die Partei des US-Präsidenten bei den Zwischenwahlen 2026 fünf Sitze im Repräsentantenhaus dazugewinnen dürfte. Die Demokraten an der Westküste wollen kontern, und das ist erst der Anfang.

SZ PlusVon Peter Burghardt

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