MeinungUSA und IranWenn Trump irgendwo mit einem Regimewechsel auf gutem Wege ist, dann in Washington

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Kommentar von Boris Herrmann, New York

Lesezeit: 3 Min.

Collage: sted/SZ, Foto: AP

Die Friedensgespräche sind abgebrochen, und der US-Präsident tut so, als sei ihm das egal. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Denn dieser Krieg ist der Hauptgrund, dass die Amerikaner sich von ihm abwenden.

Jetzt ist es ihm angeblich also egal, ob sich die Iraner auf einen Deal einlassen. „I don’t care“, sagt Donald Trump plötzlich. Wohlgemerkt derselbe Trump, der noch vor einigen Tagen damit drohte, die gesamte iranische Zivilisation auszulöschen – falls dieser Deal nicht zustande kommen sollte. Man könnte nun sagen: Das ergibt alles keinen Sinn mehr. Aber das würde voraussetzen, dass es zuvor zumindest eine Spur von Sinn ergeben hätte. Und das stimmt nicht.

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