MeinungIran-KriegEuropa muss sich engagieren, nicht nur über Donald Trump lamentieren

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 3 Min.

Mit seinem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der Welt echt etwas eingebrockt.
Mit seinem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump der Welt echt etwas eingebrockt. Jacquelyn Martin/JAP/dpa

Ja, der Waffengang der USA ist ein einziges Desaster. Aber mal angenommen, Teheran bliebe Sieger – die Folgen für die Weltwirtschaft und die globale Sicherheit wären kaum auszudenken.

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„Du musst dich nicht für den Krieg interessieren – der Krieg interessiert sich für dich.“ Der Satz stammt angeblich von Leo Trotzki, trifft die Sache aber auch ohne die zweifelsfreie Urheberschaft des sowjetischen Revoluzzers und Kriegskommissars. Jeder versteht, dass der amerikanisch-israelische Angriff auf die Islamische Republik von militärischer Arroganz und politischem Wunschdenken geprägt ist und nicht von strategischer Weitsicht. Die Iraner liegen nicht am Boden, sondern führen sich auf wie die Herren über die Straße von Hormus. Zum Leidwesen aller anderen Staaten der Region und der halben Welt.

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