MeinungNahostZwischen Trump und dem Ayatollah wird bis zum letzten Moment alles offenbleiben

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 3 Min.

US-Präsident Donald Trump und der geistliche Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei (re.), lassen diese Woche noch einmal ihre Vertreter in Genf verhandeln.
US-Präsident Donald Trump und der geistliche Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei (re.), lassen diese Woche noch einmal ihre Vertreter in Genf verhandeln. ANDREW CABALLERO-REYNOLDS/AFP

Die Verhandlungen in Genf zwischen den USA und Iran gelten als letzte Chance, einen Krieg zu verhindern. Sowohl der US-Präsident als auch der geistliche Führer in Teheran haben viel zu verlieren.

Untrügliches Kennzeichen von Politikversagen ist es, wenn nur noch die eine Möglichkeit bleibt. Die Genfer Gespräche zwischen den Amerikanern und den Iranern etwa gelten als allerletzte Chance, einen sprichwörtlich großen Knall zu verhindern. Kommt es zum Krieg, werden die Israelis gemeinsam mit den Amerikanern die Iraner angreifen. Wahrscheinlich werden die in den vergangenen Jahren so übel gerupften Hilfstruppen der Ayatollahs – die Hisbollah, die Huthi und die irakischen Milizen – ebenfalls nach ihren Waffen greifen. So abgedroschen es klingt: Dann steht der Nahe Osten in Flammen.

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