MeinungFußball-WMTrumps Rote-Karten-Affäre ist viel mehr als eine Rote-Karten-Affäre

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Kommentar von Reymer Klüver

Lesezeit: 2 Min.

Sie funktionieren nach ihren eigenen Regeln: US-Präsident Donald Trump (r. ) und Fifa-Chef Gianni Infantino.
Sie funktionieren nach ihren eigenen Regeln: US-Präsident Donald Trump (r. ) und Fifa-Chef Gianni Infantino. KEVIN DIETSCH/IMAGO/UPI Photo

Alles nur ein kleines Schurkenstück um einen Platzverweis für einen amerikanischen Kicker? Mitnichten, hier offenbart sich, was Präsident Donald Trump mit der Weltordnung anrichtet.

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Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet die Fußball-WM im (noch immer) nicht wirklich fußballaffinen Amerika lässt in Regierungszentralen rund um den Globus die Alarmglocken schrillen – oder wahlweise die Champagnerkorken ploppen, je nach demokratischer oder eben nicht so demokratiefreundlicher Einstellung. Klar, Fußball ist immer – auch – politisch, bisweilen hochpolitisch, wie der Kanzler mit seinem verunglückten Social-Media-Post zum Ausscheiden der noch unglücklicher als er agierenden deutschen Elf erfahren musste. Sogar Kriege wurden schon geführt aus Anlass von Fußballspielen, wie 1969 zwischen Honduras und El Salvador.

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Der wichtigste Stürmer des US-Teams sieht die rote Karte, aber die Fifa nimmt seine Sperre zurück – nach einem Anruf von Donald Trump persönlich. Jetzt geht es bei der WM „um die Integrität des Fußballs“.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Felix Haselsteiner

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