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Transatlantische Beziehungen:Europas Stunde

U.S., German, Spanish and Polish troops of the NATO enhanced Forward Presence battle goups with their tanks get ready for the Iron Tomahawk exercise in Adazi,

Das Thema Verteidigung belastet seit Jahren die transatlantischen Beziehungen: spanische, deutsche und amerikanische Panzer bei einer Nato-Übung im Jahr 2018 in Lettland.

(Foto: Ints Kalnins/Reuters)

Die EU kann in der Verteidigungspolitik wieder gemeinsame Wege mit den USA gehen. Es ist Zeit, groß und mutig zu denken - Joe Biden wartet auf Vorschläge.

Gastbeitrag von Max Bergmann

Wenn US-Präsident Joe Biden an diesem Freitag bei der diesmal virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz spricht, wird er Europa die Hand reichen. Und Europa ist, nach vier Jahren der Animositäten unter Donald Trump, bereit, diese zu ergreifen. Nach Bidens Wahlsieg kam aus der EU eine Flut von Vorschlägen, die Wege zur Erneuerung der transatlantischen Beziehungen skizzieren. Die Themen für eine Zusammenarbeit sind vielfältig, von Klima über Technologie bis hin zu China und Handel. Allerdings hört man, wenn es um das Thema Verteidigung geht, jenes Thema also, das seit zwei Jahrzehnten die transatlantischen Beziehungen belastet, wenig Greifbares. Das ist ein Fehler. Wenn Europa es mit der Erneuerung der Beziehungen ernst meint, muss es in der Frage der Verteidigung konkrete Schritte unternehmen.

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