MeinungUSATrump lernt gerade, was es heißt, Weltmacht zu sein

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Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 2 Min.

US-Präsident Donald Trump diese Woche im Oval Office in Washington.
US-Präsident Donald Trump diese Woche im Oval Office in Washington. IMAGO/ABACAPRESS

Als er noch Immobilientycoon war, kritisierte der US-Präsident die Nahost-Politik seines Landes aufs Schärfste. Jetzt feiert er die Rolle als Wächter – und akzeptiert offenbar den Preis dafür.

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Vor ungefähr vier Jahrzehnten platzte einmal einem reichen New Yorker der Kragen. Amerikas ganze Nahost-Politik, dieses ständige Herumgetue am Persischen Golf, das den reichen Arabern nütze, für das aber die Amerikaner mit Geld und Blut bezahlten – alles Mist. Und deswegen veröffentlichte er 1987 in der New York Times einen Brief „an das amerikanische Volk“: „Die Welt lacht über Amerikas Politiker“, so schrieb der reiche New Yorker, „weil wir Schiffe beschützen, die uns nicht gehören, die Öl transportieren, das wir nicht brauchen, das für Verbündete bestimmt ist, die uns nicht helfen.“

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