In wenigen Tagen wählen die Amerikaner womöglich einen Kriminellen zu ihrem Präsidenten. Einen erstinstanzlich verurteilten Straftäter, der seine politischen Gegner als „Feinde im Inneren“ bezeichnet und Migranten als „Tiere“. Einen Mann, der mit seinem Sexismus prahlt und mit seiner Freundschaft zu Wladimir Putin. Der seine Wahlniederlage vom letzten Mal bis heute nicht anerkennt. Es wäre eine Entscheidung dafür, den am wenigsten Qualifizierten mit dem wichtigsten Job zu betrauen, einen nicht Zurechnungsfähigen mit dem Atomköfferchen. Dass dies überhaupt im Bereich des Möglichen liegt, führt unweigerlich zur kompliziertesten unter den W-Fragen: Warum?
MeinungUSADonald Trump ist für viele ein Idol, weil er die Grenze zum Vulgären gnadenlos überschreitet

Kommentar von Boris Herrmann
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Man muss es so sagen: Der Republikaner ist der erfolgreichste Lügner unserer Zeit. Warum ihm das so viele nachsehen? Weil Amerika in Teilen ein rassistisches und frauenfeindliches Land ist.
