MeinungUSADonald Trump leidet an unheilbarer Hybris. Und fühlt sich toll dabei

Kommentar von Kurt Kister

Lesezeit: 4 Min.

Nein, er meint das keineswegs selbstironisch. Der US-Präsident trägt gerne mal eine Kappe, auf der zu lesen ist: Trump lag in allem richtig.
Nein, er meint das keineswegs selbstironisch. Der US-Präsident trägt gerne mal eine Kappe, auf der zu lesen ist: Trump lag in allem richtig. Jacquelyn Martin/AP

Das Einzige, was ihn stoppen kann? Ist er selbst, sagt der Präsident. Über eine seltsame Anstalt namens Weißes Haus, in welcher der Klinikleiter in Personalunion der problematischste Patient ist.

Das Verhältnis von Donald Trump zum Völkerrecht ist ungefähr so wie sein Verhältnis zur Dekoration des Weißen Hauses: Was ihm gefällt, macht er. Er hat überall güldenes Geschnörkel anbringen lassen, verschiedene Selbstporträts wurden aufgehängt, patriotischer Kitsch steht herum, und einen Teil des historischen Gebäudes ließ er abreißen, um einen Ballsaal im Mar-a-Lago-Style anzubauen. Was andere von seinem „Geschmack“ halten, ist ihm egal. Er tut, was er will, weil er es kann. Und weil ihn niemand daran hindert.

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