Das Verhältnis von Donald Trump zum Völkerrecht ist ungefähr so wie sein Verhältnis zur Dekoration des Weißen Hauses: Was ihm gefällt, macht er. Er hat überall güldenes Geschnörkel anbringen lassen, verschiedene Selbstporträts wurden aufgehängt, patriotischer Kitsch steht herum, und einen Teil des historischen Gebäudes ließ er abreißen, um einen Ballsaal im Mar-a-Lago-Style anzubauen. Was andere von seinem „Geschmack“ halten, ist ihm egal. Er tut, was er will, weil er es kann. Und weil ihn niemand daran hindert.
MeinungUSADonald Trump leidet an unheilbarer Hybris. Und fühlt sich toll dabei
Kommentar von Kurt Kister
Lesezeit: 4 Min.

Das Einzige, was ihn stoppen kann? Ist er selbst, sagt der Präsident. Über eine seltsame Anstalt namens Weißes Haus, in welcher der Klinikleiter in Personalunion der problematischste Patient ist.

Donald Trump:Der Ego-Shooter
Donald Trump ist mit dem Versprechen angetreten, die USA aus militärischen Abenteuern rauszuhalten – und ist jetzt als Kriegsherr kaum zu bremsen. Es bleibt die Frage, was ihn mehr antreibt: die Sorge vor Irans Atomprogramm oder die eigene Eitelkeit?
Lesen Sie mehr zum Thema