MeinungKrieg in der UkraineFür Europa ist kein Platz am Tisch – was kann es tun?

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Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Lesezeit: 1 Min.

Nicht nach Alaska eingeladen: Europas Führer im Mai in Kiew mit Wolodimir Selenskij, dem Präsidenten der Ukraine (Zweiter von links).
Nicht nach Alaska eingeladen: Europas Führer im Mai in Kiew mit Wolodimir Selenskij, dem Präsidenten der Ukraine (Zweiter von links). Kay Nietfeld/Kay Nietfeld/dpa

Wenn Trump und Putin in Alaska über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandeln, kann das eine gute Nachricht sein. Oder eine sehr schlechte. Wenn die Europäer ernst genommen werden wollen, müssen sie jedenfalls etwas zu bieten haben.

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Wenn sich Donald Trump und Wladimir Putin am 15. August in Alaska treffen, sitzen sich die beiden Männer gegenüber, die derzeit die größte Bedrohung für den Frieden und die Stabilität in Europa darstellen. Sie werden über die Zukunft Europas verhandeln, doch für Europa selbst haben sie keinen Platz am Tisch vorgesehen. Noch ist offen, ob der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij dabei sein darf, wenn die Präsidenten der Großmächte über sein eigenes Land verhandeln. Über die Köpfe der Europäer hinweg wollen sie über ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine sprechen.

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