MeinungDeutschland und die USAWie man Trump hofiert und trotzdem das Richtige tut

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 3 Min.

Außenminister Johann Wadephul auf dem Weg in die Vereinigten Staaten.
Außenminister Johann Wadephul auf dem Weg in die Vereinigten Staaten. Michael Kappeler/dpa

Außenminister Wadephul ist am Mittwoch auf Erkundungsmission ins Zentrum der Ungewissheit in Washington, D.C. Auf den einstigen Verbündeten ist kein Verlass mehr – ohne ihn geht es aber auch nicht.

Wer einen Lotsen durch die wundersame Welt des Donald Trump sucht, ist bei Marco Rubio in besten Händen. Der amerikanische Außenminister war einmal ein strammer Konservativer, traditioneller Anhänger der Nato und scharfer Kritiker des russischen Angriffskriegers Wladimir Putin. Inzwischen hat sich der einstige Senator aus Florida vollständig Donald Trump unterworfen und richtet seine politischen Positionen konsequent an den Launen und Vorlieben des amerikanischen Präsidenten aus. Als er kürzlich „verdeckte Tyrannei“ geißelte, meinte er nicht Russland, sondern Deutschland und die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch durch den Verfassungsschutz. Von Trump wurde der Außenminister mit einer Reihe von Nebenjobs überhäuft, unter anderem als Nationaler Sicherheitsberater. Rubio scheint zu wissen, wie man sich einen Platz im Herzen des amerikanischen Präsidenten erobert.

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