Pazifik-Strategie:Die Unentschlossenen Staaten von Amerika

Lesezeit: 2 min

Pazifik-Strategie: Wie weit würden Präsident Joe Biden und die USA im Ernstfall gehen, um China zu stoppen?

Wie weit würden Präsident Joe Biden und die USA im Ernstfall gehen, um China zu stoppen?

(Foto: SAUL LOEB/AFP)

Im Kampf mit China um die Vormacht im Pazifik umgarnt Joe Biden die Anrainer-Staaten. Viel wichtiger aber ist die Frage: Welche Botschaft sendet er an Peking aus? Fatalerweise bleibt der US-Präsident die Antwort schuldig.

Kommentar von Stefan Kornelius

Stellt man sich den Pazifik als Schwimmbecken mit einem gewaltigen Eisberg vor, dann ist Taiwan lediglich die Spitze des Monsters. Daneben aber gibt es unzählige Zacken und Riffe, die sich unter der Wasseroberfläche verbergen und jede Navigation gefährden. Die Seekarte für dieses gefährliche Terrain wird gerade neu gezeichnet, wobei die Kartografen in Peking und Washington sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Befahrbarkeit der Gewässer entwickeln. Zugleich versichern sie sich heuchlerisch, dass es eigentlich gar keinen Eisberg gibt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Muskeln Stil
Älterwerden und Fitness
Kraftakt
Serie "How I Met Your Father"
Möglicherweise legendär
Renault Megane E-Tech Electric im Test
Das Auto, das keinen Regen mag
nora tschirner
Kino
»Meine Depression war eine gesunde Reaktion auf ein krankes System«
Vizepräsident Mike Pence in seinem Versteck während des Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Die Randalierer verpassten ihn nur um wenige Meter.
Anhörung zum Sturm aufs US-Kapitol
"Eine akute Gefahr für die amerikanische Demokratie"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB