MeinungDemokratieWas die USA seit dem Mord an Charlie Kirk erleben, erinnert an die Türkei

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Kommentar von Raphael Geiger

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Während Donald Trumps erster Amtszeit als US-Präsident gaben er und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (li) eine gemeinsame Pressekonferenz im Weißen Haus.
Während Donald Trumps erster Amtszeit als US-Präsident gaben er und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (li) eine gemeinsame Pressekonferenz im Weißen Haus. (Foto: Evan Vucci/AP/dpa)

Die Trump-Bewegung macht aus Charlie Kirk einen Märtyrer. Die Parallelen zu Ländern wie der Türkei sind fast gespenstisch: Es erinnert daran, wie Recep Tayyip Erdoğan sein Land unter Kontrolle gebracht hat.

Am 16. Juli 2016, in der Nacht zuvor war der Militärputsch gescheitert, ging Recep Tayyip Erdoğan zu einer Beerdigung. Hunderte waren gestorben, als sie sich den putschenden Soldaten entgegenstellten, auch ein Werber, der Erdoğans Wahlkampagnen entworfen hatte. Die Putschisten erschossen ihn auf der Bosporusbrücke. Erdoğan legte nun seine Hand auf den Sarg, er trauerte, beinahe wäre er in der Nacht selbst getötet worden. Bis heute besucht er die Familie seines Freundes, oft im Juli, wenn sich der Putschversuch jährt. Am Tag der Demokratie, einem gesetzlichen Feiertag.

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