Was war das bei Amerikas Demokraten im Sommer für eine Euphorie, als statt Joe Biden plötzlich Kamala Harris ins Rennen ging. Der Frust entlud sich in Ekstase, auf einmal stand die ganze Partei hinter der Vizepräsidentin. Die Begeisterung schien sie bis ins Weiße Haus zu tragen – als erste Frau, als Tochter von Eltern, die einst aus Indien und Jamaika in die USA gekommen waren.
MeinungUSAKamala Harris kann gewinnen, wenn sie jetzt das Momentum nutzt

Kommentar von Peter Burghardt
Lesezeit: 2 Min.

Die anfängliche Euphorie ist verflogen bei den Demokraten, sie hat ja auch Fehler gemacht im Wahlkampf. Und doch: Sie hat etwas zu bieten, was ihrem schrillen Kontrahenten Donald Trump abgeht – Kompetenz.
