Sollte US-Präsident Donald Trump eines Tages der Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Deutschland folgen, wäre ein Programmpunkt Pflicht. In Schwielowsee bei Potsdam hat die Bundeswehr einen „Wald der Erinnerung“ errichtet zum Gedenken an im Einsatz ums Leben gekommene Soldatinnen und Soldaten. Aus Masar-i-Scharif wurde ein 27 Tonnen schwerer Stein dorthin gebracht, der den etwa 60 Bundeswehr-Angehörigen gewidmet ist, die nicht aus Afghanistan zurückgekehrt sind. Trump müsste sich dort verneigen vor jenen Männern und Frauen, die er in der für ihn typischen Mischung aus Ignoranz und Frechheit verhöhnt hat.
MeinungAfghanistan-EinsatzAn die Unverschämten Staaten von Amerika: Es reicht

Kommentar von Daniel Brössler
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Bundeswehrsoldaten erweisen einem ihrer in Afghanistan gefallenen Kameraden bei einer Trauerfeier im Jahr 2010 die letzte Ehre.
Karl-Josef Hildenbrand/dpaTrump verhöhnt die Soldaten der Verbündeten, auch die der Bundeswehr. Das ist nicht nur unanständig.
