MeinungIran und USAImmerhin, die Tür bleibt einen Spalt weit offen

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Kommentar von Tomas Avenarius, Berlin

Lesezeit: 1 Min.

Ernste Miene: Der US-Vizepräsident J. D. Vance vor den Friedensgesprächen in Islamabad.
Ernste Miene: Der US-Vizepräsident J. D. Vance vor den Friedensgesprächen in Islamabad. Jacquelyn Martin/AP

Nichts kam heraus bei den Friedensgesprächen. Jetzt muss der amerikanische Präsident eine Entscheidung treffen, um die er nicht zu beneiden ist: zwischen Brechstange und Kaugummi-Diplomatie.

Den Gesichtsausdruck des amerikanischen Vizepräsidenten „ernst“ zu nennen, wäre mehr als nur beschönigend. J. D. Vance sah aus, als habe er soeben eine Tasse iranischen Essigs auf Ex trinken müssen. „Sie haben sich entschieden, unsere Bedingungen nicht zu akzeptieren“, sagte der Amerikaner vor dem Rückflug nach Washington. Keine vollen 24 Stunden haben die amerikanisch-iranischen Gespräche in Islamabad gedauert. Zwar haben sich mit Vance und dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Ghalibaf erstmals seit Jahrzehnten führende Amerikaner und Iraner an einen Tisch gesetzt, miteinander gesprochen. Aber herausgekommen scheint bei dem Treffen wenig zu sein. Um nicht zu sagen: nichts.

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