MeinungLGBTQUnternehmen ziehen sich von Pride-Paraden zurück. Das ist für die Bewegung gar nicht so schlecht

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Kommentar von Anahí Martina Sánchez

Lesezeit: 2 Min.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Christopher Street Day in Eberswalde, Brandenburg, demonstrierten unter Polizeischutz.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Christopher Street Day in Eberswalde, Brandenburg, demonstrierten unter Polizeischutz. Annette Riedl/Annette Riedl/dpa

In den vergangenen Jahren haben sich große Konzerne gern mit Regenbogenflaggen geschmückt. Das hatte für queere Menschen auch Nachteile.

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New York, Sommer 1969. Freie Liebe ist angesagt, aber nur für manche: Homosexuelle leben selten offen, und in Schwulen-Bars müssen sie mit gewaltsamen Razzien durch die Polizei rechnen. Ein Tag Ende Juni macht die Christopher Street, wo sich eben solch eine Bar befindet, das „Stonewall Inn“, zum Synonym für eine weltweite Bewegung, die heute LGBTQ-Bewegung genannt wird. Denn zum ersten Mal wehren sich die Gäste gegen die Polizei – die Auseinandersetzung eskaliert, Steine fliegen. Das alles unter leuchtenden Transparenten: „Sponsored by Ford“ oder „Mit freundlicher Unterstützung von Disney“.

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Zum Christopher Street Day in am Samstag
:Anders als am Bundestag: Am Maximilianeum wird die Regenbogenfahne wehen

Denn für Landtagspräsidentin Ilse Aigner steht die Flagge für „sehr demokratische Werte“ – Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Ihre Unionskollegin Klöckner hatte das Hissen zum Berliner CSD vor dem Bundestag untersagt.

Von Andreas Glas, Lisa Schnell

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