MeinungKoalitionKaum lehnt Merz rote Linien ab, schon zieht die Union sie

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Kommentar von Robert Roßmann

Lesezeit: 2 Min.

Wer hört hier auf wen? Friedrich Merz und sein Fraktionschef Jens Spahn vor einer Sitzung ihrer Abgeordneten in Berlin.
Wer hört hier auf wen? Friedrich Merz und sein Fraktionschef Jens Spahn vor einer Sitzung ihrer Abgeordneten in Berlin. Michael Kappeler/dpa

Eine einflussreiche Gruppe der CDU/CSU-Fraktion legt ein Papier vor, in dem steht, was nach ihrer Meinung alles nicht geht.  Die Abgeordneten drücken damit aus, wie es um die Autorität des Kanzlers steht.

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Es war eine Ansage, die man eigentlich nicht missverstehen konnte. „Wir brauchen jetzt Ruhe, wir brauchen Vertrauen“, hatte Friedrich Merz am Dienstag gesagt, bevor er die SPD-Fraktion besuchte. Er bitte beide Koalitionsfraktionen, sich „nicht gegenseitig rote Linien aufzuzeigen“. Weder möchte er hören, dass etwas mit der SPD nicht gehe, noch, dass etwas mit der Union nicht zu machen sei. Stattdessen wünsche er sich, „dass wir die Gemeinsamkeiten zeigen, die wir haben“.

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Merz bei der SPD
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stattet der SPD-Fraktion einen Besuch ab. Dabei betont er die Gemeinsamkeiten – und macht klar, was der Koalition aus seiner Sicht fehlt.

SZ PlusVon Georg Ismar und Vivien Timmler

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