Die Schlusserklärung steht schon, da hat der Gipfel noch gar nicht begonnen. „Tief alarmiert“, so heißt es da, seien die Staats- und Regierungschefs, es herrsche ein „globaler Notstand“. Mit welchem Appell die Konferenz endet, ist also schon zu Beginn klar. Wie bei der letzten UN-Konferenz zum Schutz der Ozeane. Und der vorletzten. Besserungen gibt es seitdem vorwiegend auf dem Papier.
MeinungOzean-KonferenzGemessen an ihrer Bedeutung scheren sich die Menschen erstaunlich wenig um den Zustand der Meere

Kommentar von Michael Bauchmüller
Lesezeit: 2 Min.

In Nizza beraten Minister, Staats- und Regierungschefs diese Woche über den größten Schatz des Planeten: die Ozeane. Es gäbe viele Gründe, sie zu schützen. Doch wieder einmal schert einer aus.
