Ukraine-Konflikt:Die Bundesregierung fährt ein heikles Manöver

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Ukraine-Konflikt: Waffen aus dem Westen? Ukrainische Soldaten, hier bei einer Parade in Kiew.

Waffen aus dem Westen? Ukrainische Soldaten, hier bei einer Parade in Kiew.

(Foto: SERGEI GAPON/AFP)

Selbstverständlich muss Deutschland aufgrund seiner Geschichte anders agieren als andere Länder. Aber es sollte Waffenlieferungen nicht kategorisch ausschließen. Und schon gar nicht den Eindruck erwecken, Verbündete zu bevormunden.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Ukraine-Konflikt: Waffen aus dem Westen? Ukrainische Soldaten, hier bei einer Parade in Kiew.

Waffen aus dem Westen? Ukrainische Soldaten, hier bei einer Parade in Kiew.

(Foto: SERGEI GAPON/AFP)

Es ist bedauerlich, dass sich die Debatte über die deutsche Außenpolitik in der Ukraine-Krise zusehends auf eine Frage verengt: ob die neue Bundesregierung bereit ist, dem Land Waffen zu liefern, oder zumindest nicht andere Nato- und EU-Partner daran hindert. Allerdings haben die Regierung und die Koalition sich dies zu guten Teilen selbst zuzuschreiben. Das wochenlange Lavieren bei der Frage der Sanktionen, vor allem der, ob davon die russische Gaspipeline Nord Stream 2 betroffen wäre, hat bei vielen Verbündeten berechtigte Fragen aufgeworfen.

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