MeinungKrieg in der UkraineFür Kiew wäre es ein Lichtblick, wenn in Ungarn die Opposition gewinnt

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Kommentar von Florian Hassel

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Muss weiter auf Hilfe aus Europa hoffen: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij.
Muss weiter auf Hilfe aus Europa hoffen: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij. Daniel Mihailescu/AFP

Bisher blockiert Budapest ein von der EU beschlossenes 90-Milliarden-Euro-Paket. Mit einer neuen Regierung könnte sich das ändern. Doch dass dem vom Krieg ausgebluteten Land Milliarden fehlen, hat es auch sich selbst zuzuschreiben.

Es ist der Ukraine zu wünschen, dass Ungarns Opposition die Wahl in ihrem Land am Sonntag gewinnt. Denn eine neue Regierung würde das Veto hoffentlich schnell aufheben, mit dem Budapest ein von der EU beschlossenes 90-Milliarden-Euro-Paket blockiert. Dieses soll die vom Krieg ausgeblutete Ukraine finanziell halbwegs über Wasser halten. Nur: Selbst wenn es in Budapest zum Machtwechsel käme, würde es freilich Sommer werden, bis entsprechende Beschlüsse gefasst wären und erstes Geld in die Ukraine fließen könnte.

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