MeinungEuropaUnd auf einmal ist die Ukraine nur noch Thema Nummer zwei

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Kommentar von Viktoria Großmann, Warschau

Lesezeit: 2 Min.

US-Präsident Donald Trump unterstützte den Kandidaten der rechtsnationalistischen PiS-Partei Karol Nawrocki 2025 im polnischen Präsidentschaftswahlkampf. Der dankt es mit unverbrüchlicher Treue.
US-Präsident Donald Trump unterstützte den Kandidaten der rechtsnationalistischen PiS-Partei Karol Nawrocki 2025 im polnischen Präsidentschaftswahlkampf. Der dankt es mit unverbrüchlicher Treue. (Foto: Brian Snyder/REUTERS)

Für Politiker in Polen oder der Slowakei ist Donald Trump nicht nur Idol, sondern die Quadratur des Kreises. Sie wollen die EU mit ihm gemeinsam stürzen.

Lange Zeit sah es so aus, als würde sich die Einigkeit der Europäer daran bemessen, ob sie die Ukraine unterstützen oder nicht. Nun zeigt sich, sie entscheidet sich wohl eher an der Bereitschaft, Donald Trump zu folgen. Egal, was er tut. Zudem, das zeigt vor allem ein Blick nach Polen, bedeutet die Ukraine zu unterstützen noch lange nicht, die europäischen Werte zu unterstützen. Wenn man zu diesen auch die Bereitschaft zählt, den Nationalstaat zugunsten größerer, gemeinsamer Lösungen zurückzustellen. Für mehr Frieden, mehr Stärke.

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