MeinungUkraineKiew trägt den Krieg nach Moskau – mehr aber auch nicht

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Kommentar von Florian Hassel

Lesezeit: 3 Min.

Soldaten bereiten Langstreckendrohnen für einen Angriff vor.
Soldaten bereiten Langstreckendrohnen für einen Angriff vor.
Efrem Lukatsky/AP Photo

Das angegriffene Land schlägt zwar zurück und trifft seinen Feind an empfindlichen Stellen. Doch Putins Ressourcen sind weiterhin groß. Zudem hat Selenskij eine Reihe innenpolitischer Probleme.

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Die Drohung aus Moskau war nicht sehr hoch gehängt: Die russische Botschaft in London veröffentlichte am Montag eine kurze Mitteilung, der zufolge Großbritannien mit Folgen rechnen müsse, wenn es der Ukraine Waffen liefere, die auch auf russischem Gebiet eingesetzt werden wie etwa jetzt mit britischen Drohnen neuen Typs geschehen. Normalerweise überlässt Moskau Warnungen, die Aufmerksamkeit finden sollen, der Sprecherin des Außenministeriums, Putins Sprecher Dmitrij Peskow oder Machthaber Wladimir Putin selbst. Allein Putin hat seit der Besetzung der Krim 2014 – dem Beginn des Krieges gegen die Ukraine – etwa achtmal verhüllt oder direkt mit dem möglichen Einsatz von Atomwaffen gedroht, führte kürzlich das russische Exilmedium iStories auf; viermal wurde die russische Atomdoktrin verändert.

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