MeinungUkraine:Die entfesselte Brutalität ist Putins langfristige Strategie

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Kommentar von Cathrin Kahlweit

Lesezeit: 3 Min.

Die russischen Angriffe auf zivile Ziele, wie hier am 25. Februar auf Kiew, verbreiten bis heute Angst und Entsetzen.
Die russischen Angriffe auf zivile Ziele, wie hier am 25. Februar auf Kiew, verbreiten bis heute Angst und Entsetzen. (Foto: Emilio Morenatti/AP)

Fast zehn Monate währt das Grauen nun in der Ukraine. Und obwohl dieser Krieg auch Deutschland bedroht, richtet sich das Land bequem ein im Pragmatismus. Dabei gebietet die Solidarität etwas ganz anderes.

Es gibt eine junge Ukrainerin, die täglich nur Ziffern in die Welt schickt: die Zahl der Tage, die der Krieg in ihrem Land schon währt. Zwischen detailreichen Berichten und langen, traurigen Reportagen über Städte in Dunkelheit und Eis, über vergewaltigte Kinder, über Folterkeller, zerstörte und verminte Landstriche, Deportierte und Verschleppte, Dauerbeschuss und Massengräber nimmt sich ihre tägliche, kurze Nachricht seltsam reduziert aus.

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