MeinungDiplomatieWarme Worte für die Ukraine sind nett – wichtiger wäre Geld

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Kommentar von Nicolas Richter

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An Treueschwüren mangelt es nicht: Wolodimir Selenskij am Montag in London, mit Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz.
An Treueschwüren mangelt es nicht: Wolodimir Selenskij am Montag in London, mit Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz. (Foto: ADRIAN DENNIS/AFP)

Wenn die Europäer das angegriffene Land in den Friedensgesprächen stärken wollen, müssen sie viele Milliarden Euro bereitstellen. Das würde das Kalkül des Kreml durchkreuzen.

Es ist schön, sich unter Freunden zu zeigen, noch dazu unter mächtigen. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat dies am Montag in London getan: Er traf sich mit Keir Starmer, Emmanuel Macron und Friedrich Merz, den Anführern zweier Atommächte sowie der größten europäischen Volkswirtschaft. Die vier Männer wollten die überaus notwendige Botschaft nach Washington und Moskau senden, dass sich die Ukraine nicht einem amerikanisch-russischen Diktat beugen werde. Folglich wollte Selenskij am Dienstag eine überarbeitete Version des Ukraine-Plans von Donald Trump nach Washington schicken, die Umrisse eines Friedensabkommens also – ohne „anti-ukrainische Punkte“.

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